Veranstaltungsschutz

Umgang mit rechtsextremen BesucherInnen bei Veranstaltungen, Strategien der Rechtsextremen - Vorbereitungsmöglichkeiten - Gesetzliche Grundlagen - Hausrecht durchsetzen - öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen - Checkliste.

Es kommt immer wieder vor, dass Rechtsextreme öffentliche Veranstaltungen zu gesellschaftlichen Themen vereinnehmen wollen. Was man vorher beachten sollte, welche Rechte man hat und was man - vorher - tun sollte.
Toleranz anderer Meinungen bedeutet nicht, Diskriminierungen oder rassistische Positionen zu dulden. Rechtsextremes Gedankengut liegt außerhalb des Toleranzbereiches.
Auf der Homepage: "MUT gegen rechte Gewalt" finden sich ebenso wertvolle Hinweis LINK
Die Broschüre (Dez. 2011) der bayerischen grünen Landtagsfraktion LINK
Merkblatt des Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. und das Kulturbüro Sachsen e.V.
Kontakt:   www.kulturbuero-sachsen.de

TIPP: Wir sollten uns angewöhnen - soweit das nicht schon geschieht - auf allen Einladungen, die an die Öffentlichkeit gehen und nicht offensichtlich eine grün-interne Veranstaltung zum Thema haben, den Hinweis zu plazieren, daß Mitglieder rechtsextremer Parteien und Gruppierungen nicht erwünscht sind.
Das hat zur Folge, daß der/die VeranstalterIn von ihrem Haus- und damit Wegweisungsrecht gebrauch machen kann - bis hin zu dem Punkt, die Polizei einzuschalten.

"Einlassvorbehalt: Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen."

Auf Plakate und Einladungen einenenn Ihr allerdings mit der NPD und anderen diskutieren wollt, was ja auch Sinn machen kann, dann natürlich nicht. Nachricht von Christine Stahl, Nürnberg
Beurteilung: Das Merkblatt fasst alles zusammen, eine sehr gute Information, die jeder KV/OV gelesen haben sollte. Download: Umgang  
Kommentar: Es gibt die Möglichkeit Fach-Seminare bei greencampus zu bestellen. LINK

Hasskommentare im Internet. Was User dagegen tun können.

Nicht alles so lassen

Der Tatbestand der Volksverhetzung ist alles andere als ein Kavaliersdelikt!
Eine knappe rechtliche Zusammenfassung: Download

Tu was gegen Rechts

Was Kommunalos wissen sollten...

Eine Handreichung der Kommunalpoiltischen Vereinigung Sachsens DAKS e.V., Dezember 2006,
Das oben genannte Papier fanden wir in der Handreichung, die auch Symbole, Hilfe für Opfer, Opferberatung, Rechtsextremismus und Schule, Mitarbeiter in Behörden, hilfreiche Adressen beinhaltet.
Download: DAKS

Leitfaden - Anti-Nazi

Leitfaden der Bundestagsfraktion

zum Thema Rechtsextremismus, Download  Hier.
Der Leitfaden von Monika Lazar, MdB, aus Sachsen, findet sich hier: Download Leitfaden
C) www.monika-lazar.de

 

Training - Hilfen im Raum Byern

Bayerisches Bündnis für Toleranz
Simone Richter, Evangelischen Bildungszentrum
Bad Alexandersbad
tel: 09232-9939-29
Mail: richter(at)ebz-alexandersbad.de
Website: bayerisches-buendnis-fuer-toleranz.de

Der Aufgabenbereiche der Projektstelle:

  • bayernweite Vernetzung von Aktivitäten gegen Rechtsextremismus für Menschen aller Herkunft und Altersgruppen
  • Vermittlung demokratischer Grundprinzipien und Wertmaßstäbe zum Schutz, zur Weiterentwicklung und zur Bejahung der demokratischen Staatsform
  • Auseinandersetzung mit historischem und modernem Nationalsozialismus, Rechtsradikalismus, Rassismus, Demokratiefeindlichkeit, Intoleranz, Terrorismus,Antisemitismus, Neonazismus, Faschismus
  • Hilfestellung bei der Etablierung einer Erinnerungskultur
  • organisierter Erfahrungsaustausch von Kommunen, Initiativen, Trägern
  • Bereitstellung eines Maßnahmenkatalogs für Aktionen wie Zeitzeugengespräche, Wettbewerbe, Theaterprojekte, Filme, Sportveranstaltungen, Konzerte, Feste, Gipfel
  • Kontakte zu Fachleuten für Expertengespräche und Fachberatungen
  • Ideengebung für Projekte, Kooperationspartner, Patenschaften, Freizeitangebote
  • professionelle Unterstützung von Jugend- und Bürgerinitiativen
  • Beratungsfunktion für Schulen, Multiplikatoren, Gemeinden, Einzelpersonen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Einrichtungen, Institutionen und Projektgruppen
  • Koordination politischer Aufklärungs- und Begleitprogramme
  • Organisation von Workshops/Weiterqualifikation für Multiplikatoren

    Es findet sich unter vielem Anderem auf der website auch ein Offener Brief an ErstwählerInnen.
    Zusammen mit dem Evang. Bildungs- und Tagungszentrum Alexandersbad bietet das ebz immerwieder interessante Veranstaltungen/Seminare dazu an.
    (Rubrik: Geschichte, Politk, Geistige Orientierung)
    www.ebz-alexandersbad.de