Juli 2015


Kommunalpolitische Entwicklungszusammenarbeit

ASA-Kommunal: Engagement in der kommunalen Entwicklungspolitik - jetzt bewerben!
Seit 2013 bieten das ASA-Programm und die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global gGmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Programmkomponente ASA-Kommunal an. Kommunen können sich bis zum 10. Juli für eine Teilnahme bei ASA-Kommunal bewerben.
ASA-Kommunal  will  kommunale  Partnerschaftsarbeit  im  entwicklungspolitischen  Bereich  inhaltlich und personell unterstützen. ASA-Kommunal bietet jungen Menschen die Möglichkeit, für drei oder sechs  Monate  in  einer  Kommune  an  einem  konkreten  Projekt  zu  arbeiten.  Kommunen  erhalten dadurch eine personelle und inhaltliche Unterstützung für ihre entwicklungspolitische Projektarbeit.
So  ging  es  in  den  bisherigen  Projekten  beispielsweise  um  Abfallmanagement,  Bürgerhaushalt, Recycling oder alternative Energiequellen. Die beteiligten Kommunen können mit ASA-Kommunal die Beziehungen zu ihren Partnern vertiefen, Unterstützung für ihre entwicklungspolitische Projektarbeit erhalten  und  junge  Multiplikatorinnen  und  Multiplikatoren  für  kommunales  Engagement  für  eine global nachhaltige Entwicklung gewinnen. 
Weiter Infos unter: http://www.asa-programm.de/ueber-asa/teilprogramme/asa-kommunal/

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Die Große Koalition will die Fehlsteuerungen im Dualen System zementieren

Nach einem Jahr der Ankündigungen haben die Koalitions-Fraktionen jetzt endlich Eckpunkte für ein Wertstoffgesetz vorgelegt. Doch die Regierungsfraktionen bleiben meilenweit hinter ihren ursprünglich eigenen Vorschlägen, unserem grünen Reformvorschlag und den Diskussionen aus dem letzten Jahr zurück. So wird ein Chance vertan. Kommunen sollten über die Abgeordneten Einfluss nehmen. MEHR

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Copenhagenize: Grüne Zukunft, Lebensqualität und urbane Innovation
Eindrücke und viele interessante Informationen von einer Bildungsreise nach Kopenhagen

Die Petra-Kelly-Stiftung und die Heinrich-Böll-Stiftung NRW luden für Anfang Juni zu einer Bildungsreise in die "GRÜNE Hauptstadt Europas 2014" ein. Auf dem Programm standen die Themen nachhaltige Stadtentwicklung, grüne Mobilität, CO2-neutrale Energieversorgung, Kultur und Architektur. Die TeilnehmerInnen konnten in einem gelungenem Mix aus Fachvorträgen, einem Betriebsbesuch, Stadtführungen zu Fuß und per Rad, einer Museumsführung und in Diskussionen mit einem Stadtrat aus Kopenhagen verfolgen, wie es dazu kommt, dass Kopenhagen mit dem Titel "European Green Capital 2014" ausgezeichnet wurde und wie der Weg zur CO2-neutralen Großstadt bis zum Jahr 2015 weiter beschritten werden soll.
Eine lesenswerte Kurzdokumentation und die links auf die Präsentationen der Fachvorträge und die Kontaktdaten der ReferentInnen findet Ihr unter diesem LINK.

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Helene-Weber-Preis für zwei bayerische GRÜNE Kommunalpolitikerinnen

Zwei bayerische GRÜNE Kommunalpolitikerinnen, Lisa Badum aus Forchheim und Ayfer Fuchs aus Schweinfurt wurden mit dem Helene-Weber-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich vom Bundesfrauenministerium an weibliche Vorbilder in der Kommunalpolitik vergeben. Herzlichen Glückwunsch!
http://frauen-macht-politik.de/heleneweberpreis/helene-weber-preis-2015.html

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Förderung von Biomasseheizwerken
Zum 1. Juni wurde das bayerische Förderprogramm ,BioKlima', das Biomasseheizwerke, die mit naturbelassenen Holzhackschnitzeln oder mit Holzpellets betrieben werden, neu aufgelegt. Eine Antragstellung ist ab sofort wieder möglich. Die Förderung soll finanzielle Anreize schaffen, damit in Bayern mehr in automatisch beschickte Biomasseheizwerke mit hohen Umweltstandards investiert wird. Je Projekt können bis zu 200.000 Euro an Zuschuss gewährt werden, in Kombination mit einer Energieeffizienzmaßnahme wie Abgaswärmetauscher oder einer Abgaskondensationsanlage sind es sogar bis zu 250.000 Euro.
Mehr unter: http://www.tfz.bayern.de/foerderung/biomasseheizwerke/index.php

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  Wirb für uns ein neues Mitglied und freu Dich auf ein Dankeschön von uns!

  http://www.gribs.net/fileadmin/GRIBS/Unser_Service/Mitgliederwerbung-Postkarte.pdf
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Abwasser-Innovationspreis 2016

Im Jahr 2016 werden herausragende Abwasserprojekte prämiert. Wer etwas spannendes zu bieten hat, sollte sich bewerben. Bewerbungsschluss ist der 30.April 2016, Ihr könnt Euch also noch etwas Gedanken machen.
http://www.stmuv.bayern.de/umwelt/wasserwirtschaft/abwasser/innovationspreis/index.htm

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kfw-Kommunalpanel 2015

132 Mrd. EUR beträgt der von kommunalen Experten aus Städten, Gemeinden und Landkreisen angegebene Investitionsrückstand im Jahr 2014. Damit ist er im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich angestiegen (2013: 118 Mrd. EUR).
Zwar schließen die kommunalen Kernhaushalte auch im Jahr 2014 mit einem kleinen Überschuss ab, aber die kommunalen Disparitäten nehmen zu: Einerseits ist der Anteil von Gemeinden mit (nach eigener Einschätzung) aktuell guter oder sehr guter Finanzsituation gewachsen (von 13 % auf 20 %), anderseits hat die Zahl der Kommunen, die ihren Haushalt nicht ausgleichen konnten, 2014 ebenfalls leicht zugenommen (von 26 % auf 29 %). Unter den größeren Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern kennzeichnet jede Zweite ihre Gesamtfinanzsituation als mangelhaft.
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Veranstaltungen-und-Termine/KfW-Kommunalpanel-2015/

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16 gute Gründe für Parkraummanagement

Das Thema Parken ist in vielen Kommunen aktuell: Einerseits möchten Teile der Bevölkerung den Öffentlichen Raum besser als nur zum Abstellen von Kraftfahrzeugen nutzen, andererseits gibt es vielerorts Parkdruck und Einzelhändler fürchten um Ihre Kundschaft. Innovatives Parkraummanagement kann in Verbindung mit Maßnahmen der Verkehrslenkung und des Verkehrsmanagements Mobilitätsverhalten wirksam verändern. Anwohner können beim Parken bevorzugt, Flächenaufteilungen verändert und Einpendler veranlasst werden, ihr Auto stehen zu lassen und den ÖPNV oder das Fahrrad zu nutzen. Somit gehört Parkraummanagement in den Kommunen zur strategischen Verkehrsplanung.
Parkraumbewirtschaftung erweist sich allerdings oft als sehr emotionales Thema. Die Einführung bedarf eines guten Kommunikationskonzepts sowie einer intensiven  Öffentlichkeitsarbeit mit einer nachvollziehbaren Botschaft für ein effizientes Parkraummanagement. Nur so können  gute Gründe für entsprechende Maßnahmen innerhalb der Verwaltung und in der Öffentlichkeit rechtzeitig und umfassend vermittelt werden. Eine Broschüre des Deutschen Instituts für Urbanistik zeigt wie es geht.
kostenloser download unter: http://www.difu.de/publikationen/2015/push-pull.html

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Bodenaktions-Planer – eine Arbeitshilfe

Plant Ihr im Internationalen Jahr des Bodens 2015 eine öffentliche Aktion oder Kampagne zum Thema Boden und sucht noch nach Ideen und Anregungen zur erfolgreichen Umsetzung? Dann ist der im UBA-Auftrag erarbeitete Bodenaktions-Planer genau das Richtige. Mit ihm liegt eine Art „Checkliste“ vor, auf deren Grundlage sich kreative und erfolgversprechende Ideen für die Gestaltung bodenbezogener Aktionen entwickeln lassen. Er gibt wertvolle Tipps und Anregungen für die Aktionskonzeption, -vorbereitung und -umsetzung.
http://www.umweltbundesamt.de/themen/bodenaktions-planer-eine-arbeitshilfe

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Wege zu einer klimafreundlichen Mobilitätspolitik I, Fachgespräch Raumplanung und Mobilität

Am 21. Mai fand das erste Fachgespräch der GRÜNEN Landtagsfraktion in der Reihe Wege zu einer klimafreundlichen Mobilitätspolitik statt.
Eine Zusammenfassung und weitere Infos dazu gibt es hier:
www.gruene-fraktion-bayern.de/themen/umwelt-natur-und-klima/klimaschutz/kurze-wege-sind-besser-als-lange-fachgespraech-raumplanung
Das zweite Fachgespräch mit dem Schwerpunkt "Elektromobilität" findet am 9. Juli statt.
Mehr dazu unter:
www.gruene-fraktion-bayern.de/termine/fachgespraech-elektromobilitaet-wege-zu-einer-klimafreundlichen-mobilitaet

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Kommunen als Mitglieder im Familienpakt Bayern
 
Das Bayerische Sozialministerin hat zusammen mit Kommunen und Unternehmen den sogenannten "Familienpakt Bayern" initiiert. Mit einem Beitritt bekennen sich die Mitglieder zu den Zielen des „Familienpakts Bayern“ und bringen eigene familienfreundliche Maßnahmen ein. Sie werden auf dem gemeinsamen Online-Informationsportal gelistet und erhalten das Label „Mitglied im Familienpakt Bayern“.  Das heißt, man kann von den best-pracitce-Beispielen anderer lernen und muss das Rad nicht neu erfinden.
Die Nutzung ist für die Kommunen unentgeltlich.  Näheres unter
www.bayern.de/politik/initiativen/familienpakt-bayern/mitglied-im-familienpakt-bayern-werden/
 
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Folgen des Klimawandels in Deutschland deutlich spürbar

Steigende Temperaturen, feuchtere Winter und häufigere Wetterextreme wirken sich zunehmend auf die deutsche Gesellschaft aus. Betroffen sind unter anderem die Energieversorgung, die Landwirtschaft und die Gesundheitsvorsorge. Das ist das Ergebnis des bislang umfassendsten Berichts der Bundesregierung zur Anpassung an den Klimawandel. Anhand von Daten aus 15 verschiedenen Gesellschaftsbereichen zeigt der Bericht auf, welche Veränderungen sich durch den Klimawandel heute schon feststellen lassen und welche Gegenmaßnahmen bereits greifen.
http://www.umweltbundesamt.de/presse/presseinformationen/folgen-des-klimawandels-in-deutschland-deutlich