Ergebnisse Arbeitsgruppen:

AG: "Günstiger Wohnen":
Zwei Aspekten wurden angeschaut:
Einmal öffentlicher Wohnungsbau und einmal privater Wohnungsbau. Diese beiden Bereiche haben wir auf unsere Einflußmöglichkeiten als RätInnen untersucht.
Dabei haben wir folgende Forderungen aufgestellt:
Öffentlicher Wohnungsbau:
- Einsparungen bei Nebenkosten durch energetische Sanierung
- Dauerhafte Mietpreisbindung
- Durch das Angebot von unterschiedlichen Grundrissen, evtl. auch veränderbaren Grundrissen das Problem des unterschiedlichen Bedarfs an Wohnfläche im Lebenszyklus anzupassen. Möglichkeit innerhalb der gewohnten und bekannten Anlage in eine kleinere Wohnung/größere Wohnung umzuziehen.
Nachfragen bitte direkt bei: Helga Stieglmeier  Mail , Tel: 08122-9991952

Privater Wohnungsbau:
- SoBoN
- Förderung von Bauherrengemeinschaften
- städtebaulicher Vertrag
- Einheimischen Modell
Zusammenstellung Linkliste (auch mit hilfreichen Beispielen für kleinere Gemeinden): Download-Wohnen

AG: Mobilität:
Ergebnisse der Kleingruppen auf den Stellwänden:Eins - Zwei - Drei
Zusammenstellung Ergebnisse, Materialien, Handwerkszeug, Tipps: Download
Nachfragen zu Carsharing und nachhaltiger Mobilität bei Johannes Englmüller LINK

AG: Klimaschutz voranbringen:
Zusammenstellung Ergebnisse, Materialien, Handwerkszeug, Tipps: Download
Schema Energieentwicklungsplan: Download
Schema Integrierter Klimaschutzplan: Download
Uns liegen vor der Coburger Beschluss über die Satzung des kommunalen Klimaschutzbeauftragten vom Sept. 2014 und ein
Auszug aus der Niederschrift der Stadtratssitzgung Coburg vom September 2014.

Sponti-AG: Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit als Chance wahrnehmen
Egal ob Gemeinderat oder Kreisrat, Bürgermeister oder Landrat: Unsere Mandatsträger werden immer wieder mit der Wirklichkeit konfrontiert und müssen Kompromisse schließen und Zugeständnisse machen.
Dieser Spagat entsteht aber nicht nur in der Partei, z.B. zwischen Fraktion und Basis, dieser Spagat entsteht auch in der eigenen Person: Ideale und Ziele werden eventuell aufgeweicht oder verwässert, umformulierte Anträge beinhalten nicht immer das, was intendiert war. Das kann innerlich "fressen" und Frust aufstauen. Der Blick in den Spiegel wird zur Herausforderung. Klare Botschaft: Laß ihn raus, den Frust. Wir müssen diesen Spagat immer wieder reflektieren, diskutieren, zum Thema machen. Wir haben den Anspruch zu gestalten und zu verändern, also müssen wir dies auch offen angehen.
Der Spagat entsteht auch zwischen Bund-, Landes- und Kommunalpolitik: Jede Ebene hat ganz spezifische Anforderungen an die gewählten VertreterInnen, dabei sind gerade auf der Landes- und Bundesebene Dinge zu entscheiden, die in die Kommunen hinein wirken und deshalb KommunalolitikerInnen in Bedrängnis und Erklärungsnot bringen. Auch hier ist es klar: Offen ansprechen und ausdiskutieren!
Damit uns dieser Spagat nicht zerreißt, müssen wir über alle Ebenen in guter Kommunikation  und engem Kontakt bleiben: So wird der Spagat zur Politischen Gymnastik!

Exkurs mit Uwe Kekeritz: faire Beschaffung

Folgende hilfreichen Unterlagen gibt es:
- Musteranträge, auch erfolgreiche, gibt es bei GRIBS.
- Faire Beschaffung - Netzwerk
- "Klimaschutz und Beschaffung", Themenhelft der Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz beim Deutschen Institut für Urbanistik
Link
- Aus Ba-Wü  Arbeitshilfe für umweltfreundlichen und sozialverträglichen Einkauf in Kommunen. Link
- Dialog Global Nr. 23:  (PDF 2010, 1,6MB, barrierefrei)
Material Nr. 24:  Faires Beschaffungswesen in Kommunen und die Kernarbeitsnormen. Rechtswissenschaftliches Gutachten 2013 (PDF, 1,2MB, barrierefrei)

Uwe Kekeritz kommt gerne in Euere Gemeinde und Städte rund um die Themen faire Beschaffung, TTIP und ceta, Entwicklungspolitik.
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