November 2016



"DER OLYMP – Zukunftspreis für Kulturbildung"

Die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder hat die neue Ausschreibung für die Auszeichnung „DER OLYMP – Zukunftspreis für Kulturbildung“, welche unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, veröffentlicht. Der deutschlandweite Wettbewerb um die Auszeichnung „DER OLYMP – Zukunftspreis für Kulturbildung“ wird jährlich ausgelobt. Die Auszeichnung zielt auf die Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Kultur und Schule, da sich Kooperationen besonders gut dazu eignen, einen nachhaltigen Zugang zu Kunst und Kultur zu schaffen. Ziel des Wettbewerbs ist daher, über ganzheitliche Programme und Modelle langfristig Strukturen für kulturelle Bildung zu schaffen. In der Kategorie „Programme kultureller Bildung“ können sich kulturelle Einrichtungen und Kunstschaffende aller Kultursparten mit innovativen Konzepten bewerben, die kulturelle Bildung nachhaltig in der Schule verankern. Hierzu zählen u. a. Museen, Theater, Bibliotheken, Orchester sowie Musik- und Kunstschulen. In der zweiten Kategorie „Kulturelles Schulprofil“ können sich allgemeinbildende und berufsbildende Schulen mit einem kulturellen Gesamtprofil oder einem spartenspezifischen kulturellen Schwerpunkt bewerben

________________________________________________________________________


Bekämpfung der Pflanze Ambrosia (Beifußblättrigen Traubenkrautes)

Das Bayerische Ministerium für Gesundheit und Pflege hat in einem Schreiben an den Bayerischen Städtetag darauf hingewiesen, dass die Ausbreitung der Pflanze noch nicht gebannt ist und dass nur bei entschlossenem Handeln der Kommunen und des Freistaats Bayern eine erfolgreiche Bekämpfung noch zu realisieren ist. Ambrosia produziert Pollen, mit besonders hohem allergischem Risiko, wodurch sich die Allergiesaison für die immer größer werdende Zahl von Allergikern deutlich verlängert. Wir möchten Sie daher auch im Interesse Ihrer eigenen Bevölkerung ersuchen, am Aktionsprogramm des Bayerischen Gesundheitsministeriums teilzunehmen und – soweit noch nicht erfolgt – einen Ansprechpartner per Mail zu benennen. Infos zum Thema
________________________________________________________________________


Mit KfW-Fördermitteln dem Investitionsrückstand bei Schulgebäuden entgegenwirken

Schulgebäude gehören zum Kern kommunaler Infrastruktur. Etwa 20 % der geplanten Investitionen in den kommunalen Kernhaushalten fließen laut Aussagen der im KfW-Kommunalpanel 2016 befragten Kämmerer in die Schul- und Bildungseinrichtungen. In vielen Städten, Gemeinden und Landkreisen ist in diesem Bereich ein erheblicher Investitionsrückstand zu beobachten. Die Kämmerer der deutschen Kommunen schätzen diesen auf aktuell rd. 34 Mrd. EUR. Diesen Trend zu brechen ist notwendig, um das Bildungssystem zukunftsfit zu machen und das Bildungsniveau langfristig zu steigern (siehe hierzu auch die aktuelle Publikation von KfW Research).

________________________________________________________________________


Ausschreibung für den Welcoming Community Transatlantic Exchange (WCTE)

WCTE ist ein Austauschprogramm in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung, das jährlich 25 deutsche und 16 amerikanische Integrationspraktiker/innen zusammenbringt, um „Best Practices“ in der kommunalen Integration von Geflüchteten und Migrant/innen auf beiden Seiten des Atlantiks zu identifizieren. Aus den neugewonnen Erkenntnissen entwickeln die Teilnehmenden zum Abschluss einen „Action Plan“ in dem sie konkrete Handlungsansätze festlegen mit denen sie die Integrationsarbeit und Willkommenskultur in ihrer Stadt stärken werden. Durch das Alumni-Netzwerk und jährliche Alumni-Treffen erhalten alle Teilnehmer/innen auch nach dem Programmjahr Unterstützung und die Möglichkeit den transatlantischen Dialog fortzuführen. Das Programm wurde 2016 in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Dachverband Welcoming America und der Austausch-Organisation Cultural Vistas angestoßen, und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, von der U.S. Botschaft in Berlin, von der Robert Bosch Stiftung und von BMW gefördert.
Für das Programmjahr 2017 werden wieder fünf deutsche und vier US-amerikanische „Communities“ ausgewählt. Als „Community“ gilt im deutschen Kontext eine Stadt oder eine Gemeinde, oder ein Stadt-/Landkreis. 2016 nahmen auf deutscher Seite Mannheim, Stuttgart, Essen, Dresden, und der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge teil. Auf amerikanischer Seite waren Boise (Idaho), St. Louis (Missouri), Atlanta (Georgia), und drei Städte aus dem Bundesstaat Ohio (Columbus, Dayton, und Toledo) vertreten. Jede „Community“ bewirbt sich mit einem Team von fünf Personen, die einen unmittelbaren Bezug zur Integration von Flüchtlingen und Migranten haben und für verschiedene Bereiche der kommunalen Integration zuständig sind (z.B. Stadtverwaltung, Bildung, Zivilgesellschaft, usw.). In jeder nominierten Community sollte es immer einen Ansprechpartner geben, den sogenannten „Team Leader“, der die Teamarbeit und Kommunikation vor Ort lenken kann und auch die Bewerbung koordiniert.
Die Teilnehmer aus dem ersten Programmjahr in 2016 haben den Austausch überwiegend positiv bewertet und beschrieben ihre Erfahrungen im Ausland als transformativ, inspirierend, und vor allem als eine wichtige Motivation, sich zu Hause noch stärker für eine gelungene Integration einzusetzen.
Mehr Details zum Programm gibt es im GRIBS-Büro oder bei: Hannah Winnick, Program Director, Transatlantic Dialogue on Democracy and Social Policy Heinrich Böll Stiftung North America, Mail   
und HIER

________________________________________________________________________


"Mehr Politikerinnen ins Netz!“
Kommunalpolitikerinnen lernen den Umgang mit Sozialen Netzwerken

Das Helene Weber Kolleg bietet Kommunalpolitikerinnen ein Mentoringprogramm der besonderen Art. Im neuen Reverse Mentoring „Mehr Politikerinnen ins Netz!“ lernen Kommunalpolitikerinnen von Social-Media-Expertinnen.
Ziel ist das Kennenlernen unterschiedlicher Sozialer Medien und die Entwicklung und Umsetzung der eigenen Strategie im Netz. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Bewerbt Euch jetzt als Mentee für das Reverse Mentoring des Helene Weber Kollegs! Bewerbungsschluss ist der 30. November 2016, der nächste Durchgang startet im Februar 2017.
Nähere Informationen 

_______________________________________________________________________

GRIBS-Mitglieder wissen mehr:

in jedem Kommunalrundbrief - dem exclusiven Service für Mitglieder -  finden sich Anträge die übernommen werden können.
Und im Mitgliederbereich der Homepage findet sich nicht nur ein Pool mit Antworten zu den wesentlichsten Fragen des Kommunalrechts sondern auch die Antrags- und Infobörse.
...von der Preisermäßigung für die Seminar der Petra-Kelly-Stiftung und GRIBS-Bildungswerk und GRIBS-Kongress gar nicht zu reden.
Jetzt hier GRIBS-Mitglied werden

________________________________________________________________________


Öffentlicher Raum und Mobilität
Positionspapier des Deutschen Städtetages

Öffentliche Räume werden von Vielen für Vieles genutzt. Entsprechend sind sie ein konstituierendes Element der europäischen Stadt. Hier zeigen sich Zusammenhalt und Spannungsfelder der städtischen Gesellschaft mit ihren Ansprüchen an Mobilität und Umwelt. Erhaltung, Umbau, Erweiterung und Unterhaltung der öffentlichen Räume – der Straßen, Wege und Plätze – sind deshalb wesentliche Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge.
Mit sich verändernden sozialen, demografischen, wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen verändern sich auch die Anforderungen an Mobilität sowie die Inanspruchnahme des öffentlichen Raums. In wachsenden Städten nehmen durch mehr Menschen und Einpendelverkehre sowie durch die bauliche Nachverdichtung von Stadtquartieren auch die Nutzungsfrequenz und -intensität des öffentlichen Raums zu. Nutzungskonflikte sind daher oftmals vorprogrammiert.
Entsprechend müssen fundamentale menschliche Bedürfnisse wie Kommunikation und Begegnung, "sehen und gesehen werden", das Erlebnis der Mobilität aus eigener Kraft, Orientierung im Raum und Wahrnehmung der Umwelt mit allen Sinnen stärker bei der Nutzung und Gestaltung öffentlicher Räume in den Mittelpunkt gerückt werden.
Bei der Umsetzung dieser vielfältigen Ansprüche erleben die Städte einen Perspektivenwechsel: Straßen und Plätze werden nicht mehr in erster Linie als Verkehrsflächen für Autos gesehen, sondern als Orte vielfältiger sozialer, kultureller und auch wirtschaftlicher Aktivitäten.
Das Positionspapier findet Ihr HIER