Februar 2016

Kommune ohne Plastikmüll

Der Landesverband und GRIBS sucht zu diesem Thema best-practice-Beispiele und nachahmenswerte Initiativen. Bitte schreibt uns und dem Landesverband, wenn Ihr etwas habt:
- In welchen Kommunen gibt es innovative Konzepte, z.B.  beispielsweise seitens des Stadtmarketings aufwarten? ("Einkaufen ohne Einkaufstüten"),
- Anträge aus Gemeinden, Städten, Kreisen (und gerne die Beschlüsse dazu),
- Wo haben Grüns Aktionen rund ums Thema Plastik und Verpackung vermeiden initiiert, z.B."Rama dama", Einkaufstütentausch, Gemüsemärkte, wo man alles einzeln und lose kaufen kann, Mehrwegverpackungen usw.
Euere Rückmeldungen sendet Ihr bitte an post(at)gribs.net 
und an  christopher.reiter(at)bayern.gruene.de

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Für Atomkraftstandorte und Gebietskörperschaften im Umkreis von bis zu ca. 100 km

Seit 1.1. 2016 gibt es neue Vorgaben für den Katastrophenschutz um Kerntechnische Anlagen. Was geht das die Gemeinde, die Stadt, den Landkreis an? Wir haben mit spitzer Feder Musteranträge für die Zonen entworfen. Ihr könnt sie bei uns bestellen.
Die „Richtlinien für die Erstellung objektbezogener Katastrophenschutz-Sonderpläne für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen sowie für Maßnahmen des Katastrophenschutzes bei kerntechnischen Unfällen (Katastrophenschutzrichtlinien kerntechnische Anlagen – KSRKern)

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Richtlinien für das kommunale Wohnraumförderprogramm veröffentlicht

Das Innenministerium hat nunmehr die Richtlinien für das kommunale Wohnraumförderprogramm (KommWFP) als sogenannte zweite Säule des Wohnungspaktes Bayern veröffentlicht. Mit dem Förderprogramm will der Freistaat Bayern das Schaffen von bezahlbarem Mietwohnraum für Haushalte, die sich am Markt nicht mit angemessenem Mietwohnraum versorgen können, fördern. Dabei sollen auch anerkannte Flüchtlinge angemessen berücksichtigt werden. Gegenstände der Förderung sind das Schaffen von Mietwohnraum durch Neubau, Änderung oder Erweiterung von Gebäuden, die Modernisierung bestehenden Mietwohnraums, der Erwerb von Grundstücken oder von leerstehenden Gebäuden zur Durchführung der vorgenannten Maßnahmen sowie vorbereitende planerische Maßnahmen (Wohnraumkonzepte, Fachgutachten, Wettbewerbe).
http://www.wohnungspakt.bayern.de/

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Bundeswettbewerb "Klimaaktive Kommune 2016" gestartet

Köln, 12.01.2016  Klimaaktive Kommunen und Regionen gesucht! Der bundesweite Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" (vormals Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz") ist gestartet. Von Januar bis Ende März 2016 läuft die Bewerbungsfrist. Gefragt sind erfolgreich realisierte und wirkungsvolle Projekte zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels – auf die Gewinner wartet ein Preisgeld von jeweils 25.000 Euro. Teilnehmen können Kommunen und Regionen, in denen beispielsweise Themen wie klimagerechtes Bauen und Sanieren, Klimaanpassung, klimafreundliche Mobilität, Suffizienz oder länderübergreifende Klimaaktivitäten eine Rolle spielen.

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Die neue AKP
Schwerpunkt Energie- und Ressourcenwende

Damit sie gelingt, müssen nicht nur EU und Bund zum Lenkrad greifen, sondern auch Kommunen mit ihren Stadtwerken und Wirtschaftsförderern. Die neun Beiträge des aktullen AKP-Schwerpunktes zeigen, wie's geht und wo man Mitstreiter oder gute Beispiele findet.
weitere Themen: Stadtwerke-Insolvenz in Gera, PPP-Debakel im Kreis Offenbach, Gemeindefinanzbericht, Gesundheitsförderung für MigrantInnen, Cannabis-Politik in Frankfurt am Main, Waldgenossenschaft in Remscheid.
http://www.akp-redaktion.de/
 
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Damit diese Rundmail entstehen kann, muss Personal, Miete und Infrastruktur finanziert werden. Das erfolgt beim GRIBS-Büro zu 90% aus Mitgliedsbeiträgen. Als Mitglied kannst Du noch weitere Serviceleistungen in Anspruch nehmen, z.B. viermal im Jahr einen ausführlichen GRIBS-Kommunalrundbrief mit vielen Infos, Tipps und kommunalpolitischen Neuigkeiten, Ermäßigung bei Seminaren der Petra-Kelly-Stiftung und des GRIBS-Bildungswerks, Rechtsberatung und Zugriff auf die GRIBS-Info- und Antragsbörse. Auf was wartest Du noch?

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Difu-Berichte 4/2015 mit einem Schwerpunkt zu "Flüchtlinge und Asylsuchende in Kommunen"

Geballte Information in den neuen Difu-Berichten zu vielen kommunalen Themen Verkehr, Sozialstruktur, Lärm, Energie und Klima und ein ausführlicher Schwerpunkt zum Thema "Flüchtlinge und Asylsuchende in Kommunen" kostenloser Download 

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Die "Morgenstadt"

Wien hat bereits heute beim modal split einen ÖPNV-Anteil von 39%. In Kopenhagen nutzen mehr als ein Drittel beim Gesamtverkehr das Fahrrad, im innerstädtischen Verkehr sogar fast 50%!
Grund: man tut etwas für die Infrastruktur. Gut ausgestattete Busse und Bahnen, eine enge Taktfolge und attraktiver Tarif (Ein Euro pro Tag), Rückbau von Straßen, Auflassung von Parkplätzen, Parkgebühren, vernetzte und attraktive Fahradinfrastruktur. So sieht die "Morgenstadt" aus!

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Wir nehmen gerne Euere Anträge und Anfragen als Mustervorlagen für andere Grüne RätInnen.
Erfolge und Teilerfolge sind schön. Sagt uns das bitte weiter, damit andere RätInnen motiviert werden!


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Dokumentation zur Kommunalen Entwicklungszusammenarbeit

In Kooperation mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat die Servicestelle eine Dokumentation zur Kommunalen Entwicklungszusammenarbeit erstellt. In der Publikation werden verschiedene kommunale Handlungsfelder der Entwicklungspolitik vorgestellt und anhand von Praxisbeispielen konkretisiert. Thematisiert werden unter anderem der Faire Handel und die nachhaltige Beschaffung, die Bildung zur nachhaltigen Entwicklung, der Klimaschutz und die Klimaanpassung, das Thema Migration und Entwicklung sowie kommunale Wirtschaftskooperationen. Zudem finden sich in der Dokumentation Hinweise und Tipps auf Finanzierungsmöglichkeiten, kommunale Netzwerke und natürlich Angebote der Servicestelle. Die Publikation „Kommunale Entwicklungszusammenarbeit – Deutsche Städte und Gemeinden aktiv für die Eine Welt“ ist als Nummer 135 in der Reihe der DStGB-Dokumentationen erschienen. Sie kann ab sofort über unsere Internetseite bestellt oder heruntergeladen werden.

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Umweltpreis 2016 der Bayerischen Landesstiftung

Die Bayerische Landesstiftung wird 2016 erneut einen Umweltpreis vergeben und hat das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) mit der Ausschreibung betraut. Das Recht, Personen oder Gruppen für den Preis vorzuschlagen, steht bayerischen Institutionen und jedem Bewohner Bayerns zu. Der Bayerische Umweltpreis ist mit 30.000.- Euro dotiert. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2016.

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Broschüre: gelingende Willkommenskultur vor Ort

In der neuen Handreichung „Willkommenskultur vs. Rechtsextremismus. Handlungsansätze aus der Arbeit vor Ort“ berichten Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen und Asylsuchenden arbeiten, von ihren Projekten. Mit ihren zahlreichen Beispielen gelungener Praxis will die Broschüre kommunalen Handlungsakteuren eine praktische Hilfe bieten. Die im Dezember 2015 veröffentlichte Broschüre wurde von der gsub-Projektegesellschaft erarbeitet. Ziel war es, eine praxisorientierte Handreichung bereitzustellen, die über Erfahrungsgeschichten und Praxisbeispiele fachliche Impulse setzt, Rahmenbedingungen erklärt sowie Chancen und Grenzen der Arbeit mit Flüchtlingen und Asylsuchenden aufzeigt. In den verschiedenen Beiträgen kommen Herangehensweisen und Erfahrungen bei der Schaffung einer Willkommenskultur ebenso zur Sprache wie der Umgang mit allgemeinen Ressentiments und Ängsten in der Bevölkerung. Auch die (präventive) Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen und –extremen Strategien wird dabei beleuchtet.
Die Handreichung wurde in enger Zusammenarbeit mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ verfasst. Sie soll kommunalen Handlungsakteuren eine praktische Hilfe bieten, Ideen weitertragen, zum Weiterentwickeln anregen und versteht sich als ein Angebot für alle Aktiven in Kommunen, die kollegiale Unterstützung suchen und Vernetzung wünschen.