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Richard Zieglmeier, Jens Marco Scherf, Susanna Tausendfreund, Helga Stieglmeier, Johannes Becher

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Wie alles begann: Unsere Geschichte

Grüne und Alternative in den Räten Bayerns (GRIBS) ist die kommunalpolitische Vereinigung der Grünen und Alternativen in Bayern, die 1986 in Nürnberg gegründet wurde.

Seit Gründung der ersten Grünen Listen auf kommunaler Ebene bildet die Grüne Kommunalpolitik vor Ort die Basis der BÜNDNISGRÜNEN Bewegung. 1984 zogen erstmals GRÜNE und Alternative in größerer Zahl in die Kommunalparlamente Bayerns ein. Dies machte einen Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Mandatsträger/innen und die Organisation einer bayernweiten Vernetzung notwendig. Diese Vernetzung wurde 1986 durch das "Kommunalbüro Oberbayern" gestartet, das sich zur Keimzelle einer bayerischen kommunalpolitischen Vereinigung der GRÜNEN entwickeln sollte.

Seither wurde das Dienstleistungsangebot von GRIBS kontinuierlich ausgebaut. Auch die Entwicklung der Mitgliederzahlen dokumentiert den dringenden Bedarf für unser kommunalpolitisches Serviceangebot. Bereits bei der Kommunalwahl 1990 konnten ca. 800 grün-alternative Mandate in Bayerns Kommunen gewonnen werden. Der Erfolg unserer Anstrengungen setzt sich weiter fort. Die GRÜNEN sind zu einem festen Bestandteil in der bayerischen Kommunalpolitik geworden.
Bei der Kommunalwahl am  2. März 2008 wurden mehr als 1.200 GRÜNE und alternative Rätinnen und Räte in die Kommunalparlamente gewählt.

Für GRIBS bedeutet dies nicht nur mehr Mitglieder, sondern auch mehr Arbeit.
Den gestiegenen Anforderungen versuchte GRIBS durch eine verstärkte Professionalisierung der verschiedenen Tätigkeitsfelder Rechnung zu tragen. Für die Geschäftsführung gibt es mittlerweile zwei Halbtagstellen. Die Rechtsberatung wird stundenweise honoriert. Der Kontakt zwischen Kommunal- und Landespolitik wird durch das bei der Landtagsfraktion angesiedelte Kommunalreferat gewährleistet. Die Bildungsarbeit wird größtenteils vom kommunalpolitischen Bildungs­referat der Petra-Kelly-Stiftung abgedeckt.

Die Bildungsarbeit

Die kommunalpolitische Bildung nimmt bei GRIBS einen hohen Stellenwert ein. In enger Kooperation mit dem GRIBS-Bildungswerk e.V. und mit der Petra-Kelly-Stiftung organisieren wir nicht nur kommunalpolitische Grundlagenseminare für "Neueinsteiger/innen", sondern vermitteln in speziellen Fachseminaren praktikable Ansätze für eine ökologisch-soziale Reformpolitik in der Kommune. Die Petra-Kelly-Stiftung, am 19. Januar 1997 in München gegründet, arbeitet als Bildungswerk für Demokratie und Ökologie in Bayern, der persönlichen und politischen Heimat der Welt­bürgerin Petra Kelly.

Die grünnahe Stiftung hat sich zur Aufgabe gesetzt, durch Workshops und Seminare, Tagungen und Kongresse, durch Publikationen, Kulturveranstaltungen und Aktionen gesellschaftliche und politische Alternativen zur etablierten Politik zu fördern.Sie versteht sich dabei als ein Ort der Begegnung und der Debatte sowie als Werkstätte für neue Ideen in Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Im Bewusstsein von Petra Kellys weltweitem Engagement ist auch die Entwicklung und Förderung einer alternativen Kommunal- und Landespolitik ein wesentliches Standbein unserer Arbeit - getreu dem Motto: Global denken - lokal handeln.
Seit 1997 übernimmt die Petra-Kelly-Stiftung die kommunalpolitische Weiterbildung. Das Themenspektrum der von ihr geleisteten Bildungsarbeit ist weit gespannt. Aktuelle kommunalpolitische Probleme (z.B. Deponiewesen, Klimaschutz, Verkehrspolitik) kommen dabei ebenso zu ihrem Recht wie die Vermittlung von Grundkenntnissen (z.B. Haushalts-, Planungs-, Kommunalrecht), die für die konkrete Ratsarbeit unabdingbar sind.

Unsere Partner

Bildungsarbeit - Petra-Kelly-Stiftung
Büro Nordbayern
Dr. Gerd Rudel
Heinrichsdamm 41 a
96047 Bamberg
Fon 0951 - 20 25 58
Fax 0951 - 20 81 155
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Petra-Kelly-Stiftung
Reichenbachstr. 3 A
80469 München
Fon 089 - 24 22 67-30
Fax 089 - 24 22 67-47
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Das aktuelle Programm und alles Wissenswerte
über die Stiftung findet sich unter PetraKellyStiftung.de