Freiflächenanlagen Photovoltaik

2021, von Martin Stümpfig, MdL

Sonnenball
Sonnenball

Martin Stümpfig, MdL, hat sich intensiv mit der Freiflächen - Photovoltaik auseinandergesetzt und Euch hier ein Positionspapier in der Fraktion, einen Musterantrag und eine 12 Seiten lange Information bereitgestellt. Zum Download

"Wie viel Fläche für PV FFA?" - es ergibt sich folgende grobe Rechnung

2022. von Alexander Heisler

In Deutschland werden etwa 21 % der Ackerflächen für den Anbau von NaWaRo verwendet. Wir werden in Zukunft aber deutlich mehr elektrische Energie (aus EE) für z.B. Wärmepumpen, Klimaanlagen und EAutos bereitstellen müssen.

Schaut man sich mal den Vergleich Biomasse/PV an: Ein Hektar Energiemais erbringt etwa 8000 m³ Biogas bzw. ca. 40.000 kWh Energie. Verbrannt in einem BHKW mit einem elekt. Wirkungsgrad von 40 % erbringt ein ha Mais also ca. 16.000 kWh/a. Auf einen Quadratmeter Ackerfläche wären das etwa 1,6 kWh/(m²*a). Verglichen mit der Solarstrahlung von 900-1000 kWh/(m²*a) bzw. ergebende Stromproduktion ca. 100 kWh/(m²*a) ist das schon sehr gering. Klar, ich verstehe, dass wir nicht die gesamten 21 % Ackerfläche von oben für die kommenden 30 Jahre komplett in PV Freiflächen umwandeln. Aber z.B. 2 % der Fläche würde schon sehr viel ausmachen. Und eben deutlich mehr Ertrag bringen, als Enegiepflanzen anzubauen und die durch Vergärung in Biogasanlagen in Strom umzuwandeln.

Quelle: Prof. Mertens „Photovoltaik. Lehrbuch zu Grundlagen, Technologie und Praxis.  5. Auflage